IG Transparente Berufbildung

Naturheilpraktiker Schweiz

Zustimmung Kommunikationsplattform Round Table

Abgelehnt: Annahme: 27 / Ablehnung: 43 / Enthaltung: 17

Statutenänderung zur Wahl der Delegierten bei der OdA AM

Abgelehnt: Annahme: 19 / Ablehnung: 45 / Enthaltung: 10

Stellungnahme der IG Transparente Berufsbildung Naturheilpraktiker Schweiz betreffend MV Fachverband TCM 23. März 2019 an den Vorstand

Wir möchten uns für das Posten unserer zwei Anträge per Beamer und die sorgfältige Bearbeitung unserer Anträge bedanken.

Die anderen Anträge stammten nicht von der IG TBNS.

Zur Durchführung der MV 2019 haben wir diverse Fragen:

1. Redezeit: Wer hat wie viel Redezeit? Ist es üblich, dass die antragstellende Person die kürzeste Redezeit hat und sich abschliessend nicht mehr äussern kann, um Gesagtes oder persönliche Angriffe richtig zu stellen? Die OdA AM Vertreter hatten unbegrenzt Redezeit und oft das letzte Wort. Viele Mitglieder aus dem Plenum kamen trotz Handerheben nicht zum Zuge. Unsere Bitte zur Einsichtnahme der Audiodatei um unsere Stellungnahme korrekt begründen zu können, wurde leider abgelehnt. Wir können also den genauen Wortlaut und die exakten Redezeiten nicht eruieren. Dies kann nur der Vorstand.

2. Leitung der MV: wer hatte eigentlich die Sitzungsleitung?

3. Die Aussage von Frau Jackson betreffend Einladung der IG TBNS wir seien mehrere Male vom Vorstand für ein Gespräch eingeladen worden und hätten dies auf unserer Homepage sogar öffentlich gemacht, stimmt keinesfalls. Bitte liefern Sie uns doch Ihre diesbezügliche Korrespondenz nach und zeigen Sie auf unserer Homepage den entsprechenden Passus auf. Eine vage Idee einer Einladung erfolgte mündlich von Frau Jackson direkt nach der MV 2018. Wir reagierten damals auf die Resultate der MV`s des SVANAH, HVS, NVS und des TCM FVS, wo wir letztes Jahr auf unser Anliegen zum Round Table aufmerksam machten, mit einer Stellungnahme an alle Verbände. Damit endete der Dialog mit dem TCM FVS und den anderen Verbänden (siehe unten). Unserer Nachforschung entsprechend haben wir vom TCM FVS keine einzige Einladung erhalten.

Ebenfalls können wir die Begründung, warum der Vorstand einen Konsultativabstimmungs-Beschluss (MV 2018: mit 93 Stimmen Annahme zugunsten eines Round Table) nicht einmal ansatzweise anpackt nicht ernst nehmen. Wir fordern diesbezüglich eine umfassende Richtigstellung im nächsten Newsletter.

Andere Verbände haben uns an Vorstandssitzungen eingeladen (z.B. SVANAH) aber nur als Einzelperson und nicht als IG TBNS (da nur jeweils einer von uns dort Mitglied ist). Dieser Aufforderung wollten wir nicht nachkommen, da wir die Gesprächskultur während der MV`s 2018 bei diesen Verbänden als bedenklich einstuften und wir uns dieser Art von «fertig machen» nicht einzeln aussetzen wollten.

4. Der Eingang des ausserordentlichen Traktandums zum Traktandum Darlehen der letzten MV vom 07. April 2018 war am 15.03.2018 abends.

5. Besitzstandwahrung Kanton OW –Die Aussage von Markus Senn ist fehlerhaft. Die NaturheilpraktikerInnen des Kanton OW hatten vor einiger Zeit Einwände erhoben die Bewilligungspflicht ganz abzuschaffen. Die Praxisumsätze wären sonst MwSt-pflichtig geworden und jeder hätte eine Praxis für Naturheilpraktik aufmachen können. (Im Kanton Luzern ist dieser Zustand für Naturheilpraktiker TEN seit 2006 Tatsache). Dieser Brief hatte aber nichts damit zu tun, dass die Bewilligung nur mit einer HFP bestehen bleiben wird. Wir sehen dies als Beispiel für das in diesem Prozess immer wieder praktizierte absichtliche Verbreiten falscher Aussagen von Tatsachen. Und auch dafür, dass wir sehr wohl informiert sind – obwohl man uns häufig das Gegenteil vorwirft.

6. Zur Rechtsanwältin Frau Davatz – War das eine korrekte juristische Begründung zur Verweigerung des zustehenden Rechtes für einen sinnbringenden Abänderungsantrag eines ursprünglichen Traktandums während einer MV? Man hätte auch noch die 2-monatige Frist diskutieren können. Abänderungsanträge an den MV's sind normalerweise üblich und problemlos. Übrigens war in der SVANAH MV 2019 die genau gleiche Vorgehensweise mit Abänderungsantrag möglich. Dort hatte Markus Senn die Sitzungsleitung inne.

7. Die Abstimmung des Antrages von Frau Yan Glitsch-Kong wurde durchgeführt, obwohl sich dieser Antrag wesentlich vom Eingabeantrag unterschied und wohl kaum jemand genau verstand, worum es ging: Dies also auch ein Abänderungsantrag war. Besitzt dieser nun Gültigkeit und wie genau? 

8. Könnten Sie uns mitteilen wer in der vordersten Reihe (Vorstand & Rechtsberatung) stimmberechtigt ist? 

9. Ist eine MV überhaupt beschlussfähig, wenn nicht einmal 10% der Mitglieder anwesend sind? Der Mitgliederschwund müsste Sorge bereiten.

10. Noch ein Gedanke zu der von uns prioritär bemängelten Benotung der HFP: Wenn z.B. die Gewichtung für das Prüfungskriterium «Beschreibung des schulmedizinischen Netzwerkes» mit der Note A=100%=10 Pkte. bewertet wird beträgt die Note B=60% also 6 Pkte. und die Note C=0% folglich null Pkte. Mathematisch gesehen können so die Prüfungsresultate erheblich beeinflusst und gesteuert werden. Die Expertinnen benoten blind: dies bedeutet, sie kennen die Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien nicht. Es ist aber klar definierbar, dass wenn soundsooft die Note C fällt, die Absolventin nicht bestanden hat. Dies empfinden wir als manipulativ und ungerecht. Das SBFI moniert diese Benotungspraxis schon seit Juli 2018 und die OdA AM hat noch immer nichts verändert. Ich bin pädagogische geschulte Sportlehrerin Uni Basel, habe an der Dreiländer Schule unterrichtet und Prüfungen mitabgenommen und habe eine solches Benotungssystem noch nie angetroffen. Ich würde mich unter solchen Voraussetzungen nie als Expertin zur Verfügung stellen wollen.

Uns fehlt der grundsätzliche Wille des Vorstandes zum demokratisch korrekten Konsens an und mit der MV.

Freundliche Grüsse

Mirjam Meier und Nicole Esther Baumann TCM FVS Mitglieder

IG Transparente Berufsbildung Naturheilpraktiker Schweiz

www.ig-transparente-berufsbildung.ch